Tiny Eco Village

Autarkie - Ernährung

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Auf der Südseite der TinyHouses befindet sich ein Gewächshaus-Anbau, in dem ein persönlicher Anteil der eigenen Grundnahrungsmittel (insbesondere Kräuter, Tomaten etc.) selbst angebaut werden kann.

Zusätzliche Versorgung mit Obst und Gemüse aus dem eigenen Gemeinschaftsanbau erfolgt über die “Ertragszone” des 3-Zonen-Gartens. Ein erster Zielwert sind 60% Selbstversorgung mit Überschussanteil zum Verkauf in der näheren Umgebung, um Regionalität weiter zu entwickeln.

Weitere sukzessive Erhöhung des Selbstversorgungsanteils kann durch gemein-schaftliche Gewächshäuser erreicht werden.

Die Gemeinschaft entwickelt zusammen eine unterstützende Einkaufsstrategie, die regional gestaltet wird. Hierbei wird gemeinschaftlich, nach Möglichkeit in grösseren Gebinden, eingekauft. Die Lieferanten werden nach verschiedenen ökologischen Kriterien ausgesucht. Es wird eine enge Zusammenarbeit angestrebt.

Wir achten expliziert darauf, dass die Waren müllfrei bzw. mit kompostierbaren Materialien verpackt werden.

Die Düngung der “Ertragszone” geschieht hauptsächlich über Mulchen mit Heu aus der “Hotspot Zone” (Magerrasen, Insektenweide). Der Grünschnitt kann mit Pflanzenkohle aus der “Pufferzone” (Wald und Hecken) zu “Terra Preta” weiterverarbeitet werden. Dadurch wird ein Humusaufbau betrieben.
Die Lagerung der Ernte durch Erdkeller ohne externe Energie optimiert die Selbstversorgung, auch über den Winter hinweg bis in die ersten Anbau-Monate im Jahr (März/April) mit wenig Ertrag.